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LA GAZZETTA DI MOMPRACEM NEWS
SCHLAGZEILEN August 2008

Kreuzung aus Sandokan und Rumpelstilzchen begeistert Fans 24. August 2008
Sandokan Co-Star Philippe Leroy in der Toskana 24. August 2008
TV-Alarm: Kabir Bedi als Sandokan im deutschen Fernsehen 21. August 2008
Bald Beginn der Dreharbeiten für Kabir Bedis Thriller Phir 17. August 2008
Indien feiert: Kabir Bedi moderiert NRI TV-Show India Truly Independent 14. August 2008
Kabir Bedis Arztkrimi hat einen Arbeitstitel 13. August 2008
10. Todestag Protima Bedi - kühne Mutter aller Rebellen 9. August 2008
Voll im Trend: Auch Kabir Bedis Tochter Pooja muss einen Blog haben 4. August 2008
Alyque Padamsee ist sehr stolz auf Tughlaq mit Kabir Bedi 3. August 2008
Jurymitglied Kabir Bedi wählte besten Film des I am the Change Events 2. August 2008
 
 
Kreuzung aus Sandokan und Rumpelstilzchen begeistert Fans 24. August 2008
Der Schotte Ian Anderson, Kopf der Gruppe Jethro Tull, wird heute in einem Review der Zeitung Mainpost als Querflöte-spielende "61 Jahre alte Kreuzung aus Sandokan und Rumpelstilzchen" bezeichnet.
Der einstige Rauschebart des Sandokan-Lookalike - man weiss bis heute nicht, wie Tanzderwisch Rumpelstilzchen aussah -, sei zwar jetzt einem Drei-Tage-Bart gewichen, anstatt der wilden Mähne schmückt seinen Charakterkopf ein Piraten-Kopftuch, und ein bisschen Bauch gibt's nun auch.
Aber Ian Anderson zeigt an diesem Abend, dass er ganz bestimmt nicht "Too old to rock'n'roll, too young to die" ist.
Anderson gab vor 1700 begeisterten Fans ein Konzert im Kurpark von Bad Brückenau. Schon seit 40 Jahren steht er mit seiner Gruppe Jethro Tull auf der Bühne.
 
Sandokan Co-Star Philippe Leroy in der Toskana 24. August 2008
Der französische Schauspieler Philippe Leroy, als Yanez de la Gomera Kabirs Co-Star in Sandokan.Der Tiger von Malaysia und noch einigen anderen Filmen, ist zur Zeit während einer gerade stattfindenden Handelswoche zu Gast in Castelnuovo di Garfagnana bei Lucca, in der Toskana.
Philippe Leroy wurde zwar mit allen formellen Ehren heute morgen vom Bürgermeister im Rathaus von Castelnuovo empfangen, das Treffen war jedoch sehr herzlich und unkompliziert, so die italienische Presse heute.
Philippe Leroy wird während der kommenden Tage Gast der Gemeinde sein, die in der Nähe von La Spezia liegt.
Leroy wurde in Paris geboren und lebt seit vielen Jahren in Rom.
In jungen Jahren ein Rebell und durch sein feuriges Temperament bekannt, galt sein Interesse schon früh der Welt der Künstler.
Nach einer militärischen Laufbahn und dem Krieg in Indochina widmete er sich ganz seiner langen internationalen Kino- und Fernsehkarriere. Noch immer ist der besonders in Italien, Frankreich und Spanien sehr beliebte Star weltweit in neuen Big-Budget-Filmen zu sehen.
Der 77-jährige ist in Topform, was sein langjähriges Hobby beweist, Fallschirm-Sprünge aus 3000 Meter Höhe in freiem Fall.
 
TV-Alarm: Kabir Bedi als Sandokan im deutschen Fernsehen 21. August 2008
Kabir wird bald als Sandokan zu sehen sein im deutschen Fernsehen:
03. Oktober 2008...20:15 Uhr...Tele 5...Die Rückkehr des Sandokan
Viel Spass !
 
Bald Beginn der Dreharbeiten für Kabir Bedis Thriller Phir 17. August 2008
Wie heute bekannt wurde, werden die Dreharbeiten für Kabir Bedi's Thriller im Londoner Ärztemilieu in wenigen Wochen beginnen.
Kabir soll angeblich einen Mediziner spielen.
Roshni Chopra wird eine der weiblichen Hauptrollen spielen, eine Steuerberaterin, die mit Rajneesh Duggals Rollencharakter, einem Arzt, verheiratet ist.
Produzent Vikram Bhatt hatte Roshni Chopra seinem Regisseur Girish Dhamija vorgeschlagen.
Ausser den Stars Kabir Bedi und Urmila Matondkar wurden bereits auch Adah Sharma und Rajneesh Duggal für Phir unter Vertrag genommen. Das Ex-Fotomodell mit den auffallend blauen Augen und der smarte Rajneesh Duggal, ebenfalls ein ehemaliges Modell, sind bald in ihrem gemeinsamen Filmdebut in Vikram Bhatts neuestem Thriller 1920 zu sehen.
 
Indien feiert: Kabir Bedi moderiert NRI TV-Show India Truly Independent 14. August 2008
Kabir, angekündigt als "Kultstar und bekannte Fernseh-Persönlichkeit" wird - von London aus - die TV-Show India Truly Independent des Senders Times Now moderieren, so eine Mitteilung der indischen Presseagentur India PR Wire heute.
Times Now TV wird die festliche Show morgen, am 15. August 2008 (Jahrestag der Unabhängigkeit Indiens) erst um 12:30 Uhr und danach nochmals um 22:00 Uhr Ortszeit ausstrahlen.
Kabirs Show soll besonders der in den 61 Jahren seit Indiens Unabhängigkeit weltweit schnell wachsenden indischen Diaspora mit jungen Indern, die ihr Land kritisch aber liebevoll betrachten, Anerkennung zollen.
Indiens Independence Day wird jedes Jahr am 15. August gefeiert um der Unabhängigkeit von britischer Kolonialherrschaft und der Geburt der Nation an jenem Tag im Jahr 1947 - Kabir war da gerade eineinhalb Jahre alt - zu gedenken.
Kabirs Vater, Baba Bedi, hat damals bei der gleichzeitig stattfindenden Gründung des Staates Pakistan einen wesentlichen Beitrag zum Text der neuen Verfassung seines Geburtslandes geleistet.
Die Show India Truly Independent gehört zu einer Reihe von TV-Sonder-Sendungen, die Times Now zur diesjährigen Feier des Unabhängigkeitstages in Indien ausstrahlen wird.
Times Now, ab Januar 2006 auf Sendung, ist Indiens führender News-TV-Sender in englischer Sprache.
 
Kabir Bedis Arztkrimi hat einen Arbeitstitel 13. August 2008
Surender Sharma, Produzent der Firma ASA Productions, und Produzent/Regisseur Vikram Bhatt gaben heute Einzelheiten über zwei neue Filmprojekte bekannt, darunter Kabirs Thriller im Ärzte-Milieu, bisher ohne Arbeits-Titel.
Kabirs Thriller, in dem er eine der Hauptrollen (man sagt, einen Mediziner) spielen soll, ist in London angesiedelt und heisst nun Phir (übersetzt: wieder) - ein vorläufiger Arbeitstitel.
Regisseur wird, wie kabir-bedi.com bereits meldete, diesmal nicht Vikram Bhatt selbst sein, sondern Girish Dhamija.
Phir wird von ASA Productions und Enterprises Ltd produziert werden.
Ausser den Stars Kabir Bedi und Urmila Matondkar werden auch Adah Sharma und Rajneesh Duggal in Phir eine Rolle spielen. Das Ex-Fotomodell mit den auffallend blauen Augen und der smarte Rajneesh Duggal, ebenfalls ein ehemaliges Modell, sind bald in ihrem gemeinsamen Filmdebut in Vikram Bhatts neuestem Thriller 1920 zu sehen.
 
10. Todestag Protima Bedi - kühne Mutter aller Rebellen 9. August 2008
- Über Kabirs bei einem Erdrutsch in Nordindien auf einer Pilgerreise verstorbene Ex-Frau Protima Bedi erschien zum 18. August, ihrem 10. Todestag, heute ein Artikel, der hauptsächlich auf Informationen aus Protimas Buch basiert, in der Unterhaltungsrubrik Living der indischen Tageszeitung Deccan Herald:

Protima Bedi - Mother of all rebels (Protima Bedi - Mutter aller Rebellen)
von Rachna Bisht-Rawat

- Übersetzung: Andrea Verschuur

Protima Bedi lebte das Leben ganz nach ihren eigenen Bedingungen. Und ihre Kinder schauten ihr dabei zu, als sie aufwuchsen. Es muss schwer für sie gewesen sein, oft allein gelassen zu werden, oder Zeit mit den wechselnden Partnern, die ihre Eltern hatten, zu verbringen.
- "Ich habe gegen jede Norm verstossen, die unsere Gesellschaft so sorgfältig etabliert hat. Ich habe keine Hindernisse gekannt. Ich habe genau das getan, was ich verdammt noch mal gerne machen wollte, und es war mir völlig egal, was die Leute dachten. Ich habe meine Jugend, meinen Sex, meine Intelligenz offen zur Schau gestellt, und ich machte das schamlos. Viele habe ich geliebt, und ich wurde von einigen geliebt..."
- Protima Bedi in ihrem Buch Timepass - the memoirs of Protima Bedi (Zeitvertreib - die Memoiren der Protima Bedi)

Sie war die Mutter aller Rebellen. Sie rannte von zuhause weg um "in Sünde zu leben" mit Kabir Bedi. Später experimentierten beide mit einer "offenen Ehe", in der Protima eine Affaire hatte mit einem deutschen Nachbarn, und Kabir mit Parveen Babi zusammen lebte. Als sie ihren Sohn Siddharth bekam, war sie sich lange Zeit nicht sicher, ob er Kabirs Sohn oder der Sohn ihres Freundes war, und sie hat nie versucht, dies vor Kabir oder Siddharth zu verheimlichen. Protima Bedi lebte das Leben ganz nach ihren eigenen Bedingungen. Und ihre Kinder schauten ihr dabei zu, als sie aufwuchsen. Es muss schwer für sie gewesen sein - sie wurden oft allein gelassen oder mussten Zeit verbringen mit den wechselnden Partnern, die ihre Eltern hatten. Sie mussten sich auch an das Leben im Internat in Sanawar gewöhnen, wo zumindest Siddharth nie glücklich war und seine Mutter oft bat, ihn dort wegzuholen. Während Pooja meist glückliche Erinnerungen daran hat, statt auf Schiefertafeln oder Papier auf Stränden im Sand das Alfabet zu lernen, Mahlzeiten serviert zu bekommen auf dem Dach des Familienautos, in Gärten, am Strand, und sogar in ihren Badewannen; beging Siddharth - von Natur aus viel introspektiver und sensitiver als seine Schwester - 1997 in Los Angeles Selbstmord, kurz nachdem man festgestellt hatte, dass er an Schizophrenie erkrankt war.
Siddharth schrieb in seinem Abschiedsbrief, dass es sein Wille war, "sein Leben [wieder] in eigene Hände zu nehmen und auszusteigen". Er schrieb zwar, dass er seine Mutter am meisten liebte, verbrachte jedoch die letzten Jahre seines Lebens damit, über sie verstimmt und verärgert zu sein. Pooja konfrontierte ihre Mutter im Alter von fünf Jahren, als deren freizügige Strandlauf-Fotos in einer Zeitschrift auftauchten, und erzählte ihrer Mutter, dass ihre Freunde in der Schule sagten, sie hätte "nanga" gerannt. Darauf erklärte ihr Protima, dass es ihr eigenes Leben war, und niemand hätte das Recht dazu, zu hinterfragen, was sie tat. Und sie versprach ihrer Tochter, sich niemals in ihr Leben einzumischen wenn sie erwachsen wäre. Pooja zufolge, konnten sie als Kinder froh sein, eine Mutter zu haben mit einer unerhörten Aufgeschlossenheit und dem Wunsch, sich anderen mitzuteilen, bei jedem Lebensschritt.
Protima meinte oft, sie hätte noch mehr für ihre Kinder tun können. Dennoch war sie es leid, immer Opfer für alle anderen bringen zu müssen, und sagte, die Kinder müssten lernen, dass sie ein eigenes, selbstbestimmtes Leben hatte.
 
Voll im Trend: Auch Kabir Bedis Tochter Pooja muss einen Blog haben 4. August 2008
Inspiriert von mittlerweile vielen Stars der indischen Filmindustrie, hat Kabirs Tochter Pooja Bedi nun auch ihren eigenen Blog im Internet, dem gegenwärtigen Trend in der Unterhaltungsindustrie folgend.
Mit dem Titel "Ich bin, wer ich bin" schreibt Pooja in ihrem ersten Beitrag: "Dieser Blog ist meine Art zu zeigen, dass ich viel mehr bin als nur die Summe aller jener Teile, über die die Leute gewöhnlich zu klatschen pflegen."
So, wie ihre Fans sie lieben und bereits seit Jahren durch ihre geistreichen Kolumnen in der Presse und im Internet kennen, wird Pooja Bedi frank und frei, unabhängig und argumentativ überzeugend, ihre Beiträge posten auf www.poojablogs.blogspot.com.
Pooja Bedi wird ihren Fans auch über ihre Erfahrungen bei den Dreharbeiten mit Akshay Kumar zur Show Khatron Ke Khiladi berichten.
Unter den Promis, die den neuesten Trend in Bollywood verursacht haben, sind u.a. Amitabh Bachchan, Aamir Khan, Salman Khan, Rahul Bose und Ajay Devgan. Alle Stars haben sehr unterschiedliche - oft kommerzielle - Motive für ihre Entscheidung, online zu bloggen.
Aber nicht jeder Star ist an der derzeit in voller Blüte stehenden "Blogmania" beteiligt - Indiens Superstars Shahrukh Khan und Hritik Roshan erklärten, dass sie an einem eigenen Blog - im Moment - nicht interessiert sind, da sie ihre Fans lieber direkt durch ihre professionelle Arbeit und ihre Filme begeistern wollen.
 
Alyque Padamsee ist sehr stolz auf Tughlaq mit Kabir Bedi 3. August 2008
- "Ja, ich bin sehr stolz auf die Tatsache, dass ich Tughlaq mit Kabir Bedi [in der Titel gebenden Hauptrolle] produziert habe, und alle waren total begeistert." So Alyque Padamsee in einem heute veröffentlichten Fernsehinterview mit CNN TV.
Darin berichtet Indiens bekanntester Theatermann und PR-Guru Alyque Padamsee, dass er im Alter von ungefähr 30 Jahren beschlossen hatte, auch als Film-Regisseur zu arbeiten.
Er hatte die Rechte an Tughlaq, dem Theaterstück mit historischem Thema, das den Karriere-Durchbruch für Kabir bedeutete, vom Autor Girish Karnak erworben. Zwei Jahre arbeitete Padamsee mit einem Team am Drehbuch, hatte auch schon einen Produzenten gefunden. Padamsee brauchte für die Titelrolle einen grossen Namen, um das Projekt finanziert zu bekommen, und reiste dazu nach Bangalore, wo seine Wunschbesetzung Amitabh Bachchan gerade für den zukünftigen Klassiker Coolie (1983) filmte, auf der Höhe seiner Filmkarriere in Rollen als "aufgebrachter, junger Held". Amitabh Bachchan war an der Hauptrolle in Tughlaq interessiert, Padamsee zufolge. Aber dann hatte Bachchan einen lebensgefährlichen Unfall bei den Dreharbeiten zu Coolie, der ganz Indien erschütterte. Nachdem Bachchan genesen war, trat Padamsee noch einmal wegen Tughlaq an ihn heran, aber durch den Unfall hatten sich Bachchans Karrierepläne geändert, und so wurde damals der "Kunstfilm" Tughlaq nicht gedreht, so Padamsee weiter.
 
Jurymitglied Kabir Bedi wählte besten Film des I am the Change Events 2. August 2008
Jurymitglied Kabir wählte zusammen mit anderen offiziellen Supportern am Freitag, dem 1. August 2008, in Mumbai einen fünf Minuten langen Kurzfilm der jungen Filmemacherin Sheetal Bhanzum zum besten Film des Projekts I am the Change 2008.
Bhanzums Film hat den Kampf gegen die ungesetzliche jedoch praktizierte Tötung weiblicher Fötusse bzw. neugeborener Kinder zum Thema. Noch immer werden in Indien nach uralter Tradition schwangere Frauen zur Abtreibung weiblicher Kinder von der Familie genötigt bzw. gezwungen, und auch neugeborene Mädchen werden in grosser Anzahl getötet, besonders im Bundesstaat Gujarat.
Mit dem Preis für den besten Kurzfilm ist auch ein Preisgeld in Höhe von 51.000 Rupien (zirka 775 Euro) verbunden.
101 Filmemacher aus ganz Indien waren dazu eingeladen, in vier Metropolen Indiens (Delhi, Mumbai, Kolkata und Chennai) innerhalb von 101 Stunden Kurzfilme über 101 nicht-behördliche Sozial-Einrichtungen zu drehen.
Das Medium Film sollte von den jungen Talenten kreativ dazu genutzt werden, über die grosse Anzahl Menschen zu berichten, die durch ihre harte Arbeit unter oft schwierigen Bedingungen für positive Veränderungen in der indischen Gesellschaft sorgen wollen.
 
© Andrea Verschuur - Bei Weiterverwendung dieser Nachrichten bitte Quelle angeben.

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