| Kabir
- wie seine Fans ihn lieben ! |
EXKLUSIV
KEEPERS OF THE FLAME - TATA
129 Filmfotos mit Kabir online
Highlights:
- im roten Old-Timer Mercedes-Cabrio (Anno 1929) auf dem Gelände
des Bombay Flying Club,
- 'behütet' und ein wenig irritiert eine Maschete schwingend
im mannshohen Gras,
- über's ganze Gesicht strahlend im Umgang mit kleinen Statisten
in einer Auto-Szene,
- in jeder Szene anders, immer perfekt, und immer sehr schick gekleidet,
- plaudernd über die Liebe eines Tata-Gründers auf einem
Raddampfer auf der Themse,
- mit ernstem Thema in den Kuranlagen in Bad Nauheim, sogar ein kleiner
Hund (Statist) war begeistert,
...und - Kabir in der Stadt der Liebe: Paris !
Andrea's Kritik
Der Film zeichnet die Spuren der Geschichte der berühmtesten
Industriellen-Familie nach, von Jamsetjee Tatas bescheidenen Anfängen
als Baumwollhändler im britischen Raj zu JRD Tatas Vorsitz der
Air India, und zeigt uns, dass globale Wirtschaft ganz bestimmt keine
Erfindung moderner Zeiten ist.
Auf Original-Schauplätzen in London, Paris, Deutschland und
Indien, erzählt Kabir, wie sogar schon der viktorianische Tata-Industrielle
zwischen Bombay, London und New York hin- und her reiste, um sein
Imperium aufzubauen, unterdessen allerorten kolonialen Engstirnigkeiten
trotzte, und - bahnbrechend neu in jener Zeit - gewerbliche Tüchtigkeit
mit sozialem Engagement kombinierte.
Regisseur Zafar Hai beschreibt seinen Film als eine Dokumentation,
die an einen Spielfilm grenzt - und er hat völlig recht.
Nichts war unmöglich oder zu kostspielig; Kabir erscheint auf
der Leinwand in Dutzende Modelle feinster Herrenausstattung gekleidet,
von einem Tropenanzug bis hin zu traditioneller indischer Kleidung.
Im einen Augenblick schwingt er eine Maschete in einem ziemlich zahmen
Dschungel, im nächsten Moment sitzt er elegant bei einer Tasse
Kaffee im kosmopolitischen Paris, vor sich die Tageszeitung Le Figaro.
Die Hochglanz-Produktion kombiniert eine Menge Original-Filmmaterial
aus der Vergangenheit und auffallend geschickt gefilmte Szenenübergänge
mit einem gut gewählten Soundtrack um den Zuschauer in die Zeiten,
die behandelt werden, ausgezeichnet hinein zu versetzen.
Dieses Who's Who der modernen indischen Geschichte verdient ein weit
grösseres Publikum als die Konzern-PR, für die der Dokumentarfilm
bestimmt ist.
Der Film ist ein Hit !
Keepers of the Flame (der ausgezeichnet gewählte Titel bezieht
sich auf das Heilige Feuer der Parsi-Religion) ist ein mit enormer
Sorgfalt und grossen finanziellen Mitteln ausgeführter Film, der
die faszinierende Story der Tata-Gründer erzählt im breiten
Kontext der Zeiten, in denen sie lebten.
Kabirs perfekte, samtene Stimme und elegante Erscheinung in so ziemlich
jeder Lebenslage sind so umwerfend faszinierend wie immer.
Die Szene von Kabir in einem roten Mercedes-Oldtimer ist einfach köstlich
!
Der Film ist ein Flop !
Der Film ist stellenweise beinahe zu 'aalglatt'.
Die Strassenkinder von Bombay sind für den Film aufgeputzte Statisten,
mitten im Sommer drapiert sich perfektes Blattlaub fotogen auf Bänken,
und Kabirs Tropenkleidung sieht in der Hitze Indiens tadellos aus -
aprilfrisch aus einem Modekatalog entsprungen.
Auch kann man in dieser Dokumentation Anklänge von Heldenverehrung
kritisieren - Jamsetjee Tata's Auftreten wird verglichen mit dem Ansehen "eines
Propheten, der aus der Bibel entsprungen ist" - aber andererseits
handelt es sich ja um das Public-Relations-Produkt eines Grosskonzerns,
und nicht um eine unabhängige, kritische Reportage.
Kurz-Kritik
Ein unbedingtes Muss - aus vielen Gründen !
Oder - wie eine Verwandte von Kabir nach der Londoner Vorstellung sagte: "Ich
werde heute abend als eine viel klügere Person in's Bett gehen
!" |
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