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#146 - 31. März 2008
- Story in Bearbeitung -
Rai-Zusammenfassung:
- "Garcia Lorca" - Verdeluna zeigt Valerio das neue Haus und bekommt
die Nachricht, dass der Antrag, Roberto in Pflege zu nehmen, genehmigt ist.
- "Garcia Lorca" - Verdeluna mostra a Valerio la nuova casa e riceve
la notizia che l'affido di Roberto è stato accettato.
#145 - 28. März 2008
- Story in Bearbeitung -
Rai-Zusammenfassung:
- "Der Veteran" - Der General kehrt aus Paris zurück, wo er Angela
Torre wieder gefunden, und das Problem der "holländischen Windmühle" gelöst
hat.
- "Il reduce" - Il generale ritorna da Parigi dove ha ritrovato Angela
Torre e risolto il problema del mulino olandese.
#144 - 27. März 2008
- Story in Bearbeitung -
Rai-Zusammenfassung:
- "Zeit-Reisen" - Sandokan spricht von einem mysteriösen Reisenden,
der behauptet, aus der Zukunft zu kommen.
- "Viaggi nel tempo" - Sandokan racconta di un misterioso viaggiatore
che dice di provenire dal futuro.
#143 - 26. März 2008
Sandokan und Verdeluna, die Transatlantik-Turteltauben, die inzwischen aus
wahrer Internet-Leidenschaft zu einem einzigen liebevollen Gedanken und einem
einzigen verzehrenden Seufzer zusammengeschmolzen sind, loggen heute abend gleichzeitig
an.
Ahhh, wie harmonisch...
Der attraktivste Pirat, der je auf den Sieben Weltmeeren herumkurvte, hat heute
gerade einen wahrhaft wunderbaren, ja geradezu perfekten, Tag hinter sich !
Der war so schön, dass sogar Italiens Altmeister mit dem begnadeten Pinsel,
Michelangelo, denselbigen resigniert zur Seite gelegt hätte - im Bewusstsein,
dass sogar er es mit seinen künstlerischen Fähigkeiten nicht geschafft
hätte, Sandokans Tag in Farbe auszudrücken.
Oh, was hat denn unserem Seeräuber seine Sinne dermassen geraubt ???
Sandokan hat heute immer wieder aufs Neue seine geliebte Heimat Mompracem umsegelt,
um seine Insel aus ungewöhnlichen Blickwinkeln entdecken zu können,
die ihm bisher viele Jahre verborgen geblieben waren.
Mhm, das ist nun aber auch 'n Zufall - Verdeluma hat nämlich gerade wieder
den Film "Der Club der toten Dichter" gesehen, mit Robin Williams,
der den Lyrik-Professor spielt, der seine Schüler lehren will, die Welt
um sie herum neu zu entdecken, aus einer anderen Perspektive heraus, als sie
es gewohnt sind.
Und Sandokan, nun rate doch mal, mit wem sie den Film gesehen hat ? Mit Valerio,
Verdelunas Sohn, der gerade überraschend nach Hause kam und dann darauf
bestand, den Film zusammen mit seiner Mutter anzusehen. Es ist, als ob er extra
nach Hause gekommen ist, nur damit ihm jemand ins Ohr flüstert: "Carpe
Diem! Nutze den Tag !"
- Es ist immer wieder eine tolle Sache, wenn man von einem grossartigen Film
ganz
hingerissen ist, meint Sandokan.
Unsere Körper brauchen jeden Tag gelebte Gefühle, so unbedingt wie
sie auch Essen, Trinken und Schlafen zum Leben brauchen. Ist denn dann vielleicht
ein Film die Sublimierung von Emotionen, die wir in unserem realen Leben nicht
erfahren haben ? Könnte gut sein !
Nun, Verdeluna und das Orakel des Dschungels auf Mompracem haben jedenfalls eine
Sache gemeinsam: sie müssen beide weinen, wenn sie sich "Desparate
Housewives" ansehen.
Von welchem Film ist denn Sandokan am meisten beeindruckt
?
Doktor Zhivago !
Ahhhh, ohhhh, diese berühmte letzte Szene: Zhivago sieht seine über
alles geliebte Lara von der Strassenbahn aus, und obwohl er ans Fenster klopft,
bemerkt sie ihn nicht... Gleich an der nächsten Haltestelle steigt er aufgeregt
aus, bekommt jedoch plötzlich einen Schwächeanfall und stirbt...
Und was ist laut Verdeluna auf Platz 2 der persönlichen Hitparade der grössten
und bewegendsten Momente in Kinofilmen ?
E.T., Steven Spielbergs Story mit dem niedlichen und knuddeligen Ausserirdischen.
Und ganz bestimmt auf Platz 3, so meint Sandokan überzeugt, ist Sergei Eisensteins
Klassiker, Panzerschiff Potemkin.
Der Kinderwagen, der langsam die Stufen der Treppe des Winterpalasts hinunterstürzt...
oder, vielleicht doch der italienische Klassiker, Die Fahrraddiebe, von Vittorio
de Sica...
Verdeluna möchte gern mal von Sandokan wissen, wieviele Liter Tränen
denn seiner Meinung nach schon vergossen wurden, von den Anfangszeiten des Kinos
bis heute.
Unzählige Millionen Liter, ist sich Sandokan, der Romantiker, sicher.
Und wieviel Tränen der Rührung werden wohl in Zukunft noch in den Kinosälen
der Welt fliessen ?
Ganz bestimmt viele Millionen Tropfen !
Tja, und irgendwann, eines fernen, schönen Tages, wird die Geschichte von
Sandokan und Verdeluna für die Kinoleinwand verfilmt werden - die grösste
Love Story, die die Welt jemals sah...
Und sie wird enden mit dem längsten und leidenschaftlichsten Sandokan-Kuss,
der je gefilmt wurde...
Rai-Zusammenfassung:
- "Hingerissen von einem Film" - Überraschend kommt Valerio nach
Hause: mit seiner Mutter und Patrizia sehen sie sich "Der Club der toten
Dichter" an. Sandokan und Verdeluna diskutieren Filme und die bewegendsten
Szenen in der Geschichte des Kinos.
- "Commuoversi con un film" - Valerio torna a casa di sorpresa: con
mamma e Patrizia riguardano "l'Attimo Fuggente" Sandokan e Verdeluna
disquisiscono sui film e le scene più commoventi della storia del cinema.
#142 - 25. März 2008
- Story in Bearbeitung -
Rai-Zusammenfassung:
- "Pterodattilo 2" - Auf Mompracem findet ein Wett-Kochen für
den besten Muscheleintopf statt; Verdeluna kehrt mit Olivia in die griechische
Taverna zurück und trifft "Tarzan".
- "Pterodattilo 2" - A Mompracem c'è la gara per la miglior
pepata di cozze; Verdeluna ritorna alla taverna greca con Olivia e incontra "Tarzan".
#141 - 24. März 2008
- Story in Bearbeitung -
Rai-Zusammenfassung:
- "Ostermontag" - Verdeluna verbringt den Ostermontag mit dem Lesen
von "mystischen" Texten und beteiligt auch Sandokan daran.
- "Pasquetta" - Verdeluna trascorre la pasquetta dedicandosi a letture "mistiche" e
trascina anche Sandokan.
#140 - 21. März 2008
Die beiden Schnatter-Chatter Sandokan und Verdeluna träumen zusammen davon,
ihr kleines kuscheliges interkontinentale Liebesnest auf dem Mond zu bauen, von
dort aus können sie dann die Menschheit betrachten - aus sicherer und romantischer
Distanz !
Genau wie das Dschungel-Orakel von Mompracem, das sich den höchsten Palmbaum
auf Sandokans Insel aussuchte, nur um dem Tropenmond ein wenig näher sein
zu können. Jedenfalls erzählt man sich das auf Mompracem - denn niemand
kann sich daran erinnern, dass das Orakel jemals irgendwo anders als hoch oben
auf seiner Palme gelebt hat.
Märchenonkel Sandokan erzählt, wie es dazu kam:
Es war vor vielen, vielen Jahren, da lebte das Orakel in einer ganz bescheidenen
kleinen Hütte, wo es plötzlich von einem habgierigen Einbrecher heimgesucht
wurde, gerade als es anderweitig mit seinem Abendgebet beschäftigt
war,
weil es gleich ins Bett gehen wollte. Der Einbrecher sah sich in der Hütte
um und bemerkte als Fachmann fürs Eingebrochene sofort, dass es in Orakels
Hütte ratzeputz garnix zu stehlen gab. Gerade wollte sich der schnöde
Einbrecher von dannen schleichen, als das Orakel zur Tür hereinkam. "Du
armes Diebes-Würstchen !" rief das Orakel voller Mitleid aus. "Du
musst doch bestimmt einen weiten Weg zurückgelegt haben, um in meine armselige
Hütte zu gelangen - und nun gibts hier noch nicht einmal einen klitzekleinen
Krümel für Dich, den Du mir jetzt stehlen könntest. Bitte, lass'
mich Dir wenigstens meine Kleidung als Geschenk mitgeben, sodass Du wenigstens
etwas bekommst für Deine enormen Anstrengungen."
Und wahrhaftig - der Dieb nahm sich die einzigen Kleidungsstücke, die das
asketische Orakel besass - ohne auch nur ein einziges Mal mit seiner Diebeswimper
zu zucken. Und das momprazinische Orakel - nackt, wie Gott es geschaffen hatte
- musste sich nach dieser schrecklichen Aufregung erstmal in seiner Hütte
hinsetzen. Dabei schaute das Orakel den fernen Mond an. "Ach, was bin ich
doch eigentlich für ein Dödel Dummbartel," dachte das Orakel laut über
sich nach. "Wenn ich doch nur dem Dieb diesen wunderschönen Mond auch
noch mitgegeben hätte." Später, noch am gleichen Abend, erklom
das Orakel die höchste Palme auf Mompracem - und fortan stieg es niemals
wieder herab...
Und die Moral von der Geschicht' ? Oft ist in der Torheit tiefste Weisheit verborgen
- erklärt unser weiser Sandokan.
Aber warum gehst Du denn nicht endlich 'mal wieder zum Orakel hin und fragst
es nochmal gründlich zu unserer Nummer 6842 aus ? - Weil es noch nie eine
gute Idee war, das Orakel schon wieder aufs Neue zu befragen gerade nachdem es
eine Frage beantwortet hatte.
Aber Verdeluna wird nun doch ziemlich ungeduldig ! In ihrem Leben passiert gerade
soooo viel, soooo viel, an dem sie soooo gern Sandokan teilhaben lassen würde.
Tja, warum kommt sie dann nicht einfach stattdessen nach Mompracem ? Nein, nein
- Verdeluna ist unerbittlich, Sandokan muss warten, sie kann jetzt beim besten
Willen nicht weg von zuhause.
Sie hat nämlich gerade die Mutter des kleinen Roberto im Gefängnis
besucht. Und als sie gerade durch einen langen, Neonlicht-durchfluteten Verbindungskorridor
geführt wurde, konnte sie immer nur einen einzigen Angst-Gedanken denken;
hier würden nun gleich all ihre Träume schlimm enden. Robertos Mutter
würde sie kalt mit einem Schulterzucken abtun und sagen: "Nein, also
Sie sind ganz bestimmt nicht fähig, für meinen Sohn zu sorgen." Verdeluna
war so nervös und von Gefühlen überwältigt, dass sie beinahe
stolperte und hinfiel, sodass die Polizistin an ihrer Seite sie sogar stützen
musste. Aber dann, welches Glück ! Robertos Mutter war genauso bewegt. Zusammen
lachten und weinten sie heisse Tränen der Freude, als die Mutter Verdeluna
gern ihre Einwilligung gab, für ihren Sohn zu sorgen. Die Sozialarbeiterin
sagte, dass es nun keine weiteren Hindernisse mehr geben würde, und nach
Erledigung von ein paar bürokratischen Formalitäten, also nach ein
paar Wochen, wird der kleine Roberto endlich zu Verdeluna nach Hause kommen.
Tja, warum kommt dann also Sandokan nicht einfach auch zu ihnen und schliesst
sich der kleinen Familie an ?
Das wäre so aber nicht in Ordnung, meint er. Verdeluna, Du hast so schwer
für diesen Augenblick gekämpft ! Dies ist jetzt ganz Dein eigener Moment
! Nur Du allein sollst ihn jetzt in vollen Zügen geniessen !
Und tja, wer weiss, vielleicht stehe ich plötzlich eines Tages ganz einfach
bei Dir auf der Matte !!!
Rai-Zusammenfassung:
- "Die zweite Begegnung" - Verdeluna spricht mit Robertos Mutter im
Gefängnis und bekommt das Sorgerecht für den Jungen.
- "L'incontro 2" - Verdeluna parla con la madre di Roberto in carcere
e ottiene l'affido del bambino.
#139 - 20. März 2008
Sogar die unendlich weite See hat bestimmt ihren eigenen Frühling, ist
Verdeluna überzeugt. Es gibt dort ganz sicher saftig grüne Wiesen,
und Gärten voller duftender Rosen, irgendwo im Nass da draussen, weit hinter
der
nächsten Welle...
Sandokan erweckt in der italienischen Hausfrau zart-poetische Frühlingsgefühle,
und er ist sehr stolz auf sie.
Ahhhh, Verdeluna, der Lenz ist da, und der harsche Winter ist endlich vorbei,
juchhei !
Und auf Mompracem ists eigentlich genau so.
Die Ankunft des holden Frühlings
bedeutet einen neuen Zustrom von Touristen, die einen jeden Bewohner, einschliesslich
deren Portemonnaies glücklich machen. Ganz besonders Sandokans Freund Yanez,
seinen Strand-Kiosk, und seine Münzwäscherei, "Puliti Dentro" (Innerlich
sauber) - ein sehr relaxter Ort auf der Insel, voller good vibrations, Frieden
und
internationalem
Wohlverstehen. Und während er in Puliti gerade seine Piratenseele baumeln
liess,
traf Sandokan dort auch einen neuen Freund, einen fröhlichen und etwas verschrobenen,
stolzen Spanier: Pedro Almodovar, den Regisseur.
Pedros neuestes Projekt ist ein Film, der in Yanez' Wäscherei spielt, ein
Episodenfilm mit Geschichten, die alle etwas mit Puliti Dentro zu tun haben.
Un gazpacho de emocion, in Almodovars Worten. Und sein Titel für
diese Giga-Tomatensuppe der Kinoleinwand ? Puliti Dentro. Es scheint ganz, als
ob er sich inspirieren
liess durch seinen Schwatz mit dem Piraten über das Thema Leidenschaft,
symbolisiert durch eine Waschmaschine voller Unterwäsche in allen Farben
des Regenbogens. "Sage mir, was du anziehst und sammelst, und ich sage dir,
wer
du
bist," -
man muss nur 'mal genau hinschauen, um so ziemlich alles über einen Menschen
anhand seiner Vorlieben herauszufinden.
Oh, das lässt Verdeluna sofort an ihre liebste Erinnerung aus der Vergangenheit
denken - ihr über alles geliebtes Ballettröckchen. Sie bekam es als
Geschenk von ihrer Mutter, als sie gerade mal acht Jahre alt war, und nach vielen
Jahren hat es einen Ehrenplatz an einem Haken in der Nähe ihres Schlafzimmer-Fensters.
Und immer dann, wenn Verdeluna ihr Fenster öffnet, tanzt das Tutu grazil
im Wind, von ganz alleine.
Sie hatte ein ganzes Jahr lang gebettelt, genervt
und beim Abendessen verzweifelt in ihre Suppe geschluchzt, bis sie ihre Eltern
endlich
davon überzeugt
hatte, sie zum teuren Ballettunterricht anzumelden. Und als ihr Vater schliesslich
genug Geld beiseite gelegt hatte, um ihren Kindertraum erfüllen zu können,
schwebte Ballettgirl Verdeluna im siebten Tüll-Himmel ! Sie bewegte sich
fortan nur noch Pirouetten-drehend durchs Haus, nur bei sämtlichen Spiegeln
machte sie immer wieder Halt, um sich selbst in ihrem Tutu ausgiebig zu bewundern.
Und ihr fehlten die Worte, als über das Gesicht ihres Vaters plötzlich
eins seiner berühmten verschmitzten Lächeln huschte, er ein Paar nagelneue
Ballettschuhe hervorzauberte, und zu ihr sagte: "Nun, mein liebes Kind,
willst Du denn diese Sachen nicht auch dabei anziehen ?"
Sandokan ist fest davon überzeugt, dass Almodovar einen abendfüllenden
Spielfilm über Verdelunas Erinnerungen einer Balletttänzerin drehen
könnte, und er würde das stundenlange Epos wohl nennen "Das blaue
Tutu".
Jetzt sind alle nach Hause gegangen, und Sandokan ist ganz alleine in Yanez'
Wäscherei, mit Dutzenden von riesigen, persilweissen Waschmaschinen, die
ihn in ihrer Mitte Wärme-verbreitend und grummelnd anstarren mit ihren grossen
runden
Glassaugen,
den
furchterregenden Zyklopen der griechischen Sage würdig. Oh, was für
ein magischer Ort ist das doch hier ! Mhhhhm, sinniert Sandokan, es sollte eine
solche Wäscherei in jedem Land, in jeder Stadt, an jeder Strassenecke geben;
Symbole der clementinischen Hausfrauen-Reinheit, und der immer duftenden Aprilfrische,
mit einer Vielfalt von guten Stories im Oberstübchen - den Waschpulver-Schubladen
- die von der Kleidung berichten können, die in ihren dicken runden Bäuchen
hin-und-her geschleudert worden sind - und von den interessanten Leuten, die
die Kleidung trugen...
Rai-Zusammenfassung:
- "Innerlich Sauber" - Almodòvar ist in Yanez' Münzwäscherei "Innerlich
Sauber", um dort einen Film zu drehen; Verdeluna und der blaue Tutu: eine
ihrer schönsten Kindheitserinnerungen.
- "Puliti dentro" - Almodòvar alla lavanderia "puliti
dentro" per girare un film; Verdeluna e il tutù blu: bellissimo ricordo
d'infanzia.
#138 - 19. März 2008
- Story in Bearbeitung -
Rai-Zusammenfassung:
- "Die Kobra" - Verdeluna erhält eine weitere anonyme Nachricht.
Sandokan erzählt die Fabel vom Schicksal und der Kobra.
- "Il cobra" - Verdeluna riceve un altro messaggio anonimo. Sandokan
racconta la favola del destino e del cobra.
#137 - 18. März 2008
- Story in Bearbeitung -
Rai-Zusammenfassung:
- "Erdbeben" - Verdeluna erzählt von der Schockwelle, die die
Stadt erschüttert hat; Sandokan untersucht diese seismischen Phänomene
mithilfe seines Freundes, dem Schriftsteller Bill Bryson.
- "Terremoto" - Verdeluna racconta della scossa che ha fatto tremare
la città; Sandokan si interroga su questi fenomeni sismici con l'aiuto
del suo amico scrittore Bill Bryson.
#136
- 17. März 2008
- Story in Bearbeitung -
Rai-Zusammenfassung:
- "Senior" - Sandokan erinnert sich an seinen Grossvater, der ein Luftpost-Postbote
auf einem Doppeldecker war; Verdeluna unterhält die Kunden, indem sie zusammen
mit Martina Lieder von der italienischen Sängerin Mina singt.
- "Senior" - Sandokan ricorda suo nonno, che faceva il postino aereo
sul biplano; Verdeluna intrattiene le clienti cantando canzoni di Mina con Martina.
#135
- 14. März 2008
- Story in Bearbeitung -
Rai-Zusammenfassung:
- "Angela Torre" - Der General entdeckt, dass Angela Torre eine Tanz-Café-Sängerin
ist, in die er als junger Mann in Mailand verliebt war...
- "Angela Torre" - Il Generale scopre che Angela Torre è una
cantante di tabarin della quale si era innamorato da giovane a Milano...
#134
- 13. März 2008
- Story in Bearbeitung -
Rai-Zusammenfassung:
- "Rettungsaktionen" - Sandokan erzählt von der Rettung eines
an der Küste von Mompracem gestrandeten Walfisches, Verdeluna erinnert
sich
daran,
als sie - als Kind - ihren jungen Hund "chicco di grano"[wörtlich:
Weizenkorn] rettete.
- "Salvataggi" - Sandokan racconta del salvataggio di una balena spiaggiata
sulla costa di Mompracem, Verdeluna ricorda quando da bambina salvò il
cagnolino "chicco di grano".
#133
- 12. März 2008
- Story in Bearbeitung -
Rai-Zusammenfassung:
- "Fest der Frau" - Sandokan findet ein Buch
mit Gedichten von Pablo Neruda am Strand und liest daraus einige Strophen vor,
Verdeluna
erklärt
die Gründe für die Einführung des Internationalen Frauentags am
8. März.
- "Festa della donna" - Sandokan trova sulla spiaggia un libro di poesie
di Neruda e ne legge alcuni versi, Verdeluna spiega i motivi per cui è nata
la festa dell'otto marzo.
#132
- 11. März 2008
Sandokan ist einem Marabu gefolgt.
Flog er zusammen mit der prächtigen Kreatur über den im silbernen Mondlicht
glitzernden Wellen des Meeres ?
Ha, wenn's doch nur so gewesen wäre !
Der freche Marabu hatte doch tatsächlich so einfach mir nix dir nix Sandokans
exquisiten Kaffee gestohlen, den er gerade an Yanez' Strandkiosk mit grossem
Genuss trank !
Sandokan war sauer wie eine sizilianische Zitrone und folgte wutentbrannt dem
Marabu
bis
zu
seinem Nest - und das war bis zum Rand hin gefüllt mit Kaffeetassen, Gläsern,
Untertassen, und anderen Teilen von Geschirr !
Es war einmal vor langer, langer Zeit ein kleiner Junge, mit gaaaaanz langen
und gaaaaanz dürren Beinen. Seine Beine waren soooo lang und soooo dürr,
dass er kaum aufrecht stehen konnte, oder in der Schule richtig an seinem Pult
sitzen konnte, oder unbeschwert mit seinen Freunden spielen konnte, wenn die
Schule aus war.
Armer kleiner grosser Junge !
Er war zutiefst unglücklich
! Oft richteten sich seine Gedanken zum Himmel, zu den unendlichen Weiten dort
oben, in den hohen Lüften, und immer wenn er daran dachte, weitete sich
sein Herz vor Sehnsucht und er wurde ein wenig froher. Eines Tages sagte seine
Mutter
zu
ihm: "Wenn du glücklich sein willst, dann musst du deinen Träumen
folgen. Du musst genau das werden, was du schon immer sein wolltest." Darauf
sagte der Junge besorgt: "Mama, aber wenn ich ein Vogel wäre, würden
wir einander bestimmt nie mehr sehen." Aber seine Mutter beruhigte ihn: "Wo
immer du auch bist, ich werde immer bei dir sein !"
Am nächsten Morgen war das Bett des Jungen leer. Und draussen flog ein grosser
schwarzer Vogel am Fenster vorbei, ganz doll elegant, und pechschwarz, so wie
das Haar des kleinen Jungen. Und die Stelzen des Vogels waren lang und dürr.
Und
als
der Vogel sich in der Nähe auf einen Zweig nestelte und zu singen anfing,
füllten
sich
die Augen der Mutter mit heissen Tränen. Aber sie war auch glücklich
für
ihren Sohn, der nun viel höher als alle anderen fliegen konnte...
Ach ja, deshalb stehlen Marabus also so viele Kaffeetassen, in lieber Erinnerung
an
ihre
Mütter ? Tja, das vermeldet so jedenfalls die Legende !
Ahhhh, Sandokan ist immer solch ein exquisiter Geschichtenerzähler !
Aber auch Verdeluna hat so einiges Wunderbares zu berichten.
Sie war gerade beim
General
auf Besuch, um ihm über ihre Probleme beim Ankauf der 'holländischen
Windmühle' zu erzählen, und die geradezu horrende Summe, die sie Carlo
und
seiner
Schwester dafür bezahlen soll: 600.000 Teuro ! Der General hörte sich
das alles andächtig an und wirkte viel gefasster als Verdeluna eigentlich
erwartet
hatte.
-
"Madame," donnerte
er. "Auf dem Schlachtfeld habe ich schon viel hinterhältigere Feinde
getroffen !"
Und gerade als Verdeluna im stillen für sich beschlossen hatte, dass der
offensichtlich
senile General anscheinend wohl eine verrückte Kohlmeise im Oberstübchen
beherbergte - was kam da ans Licht ???
Dass er im russischen Feldzug als Leutnant
gedient hatte, genau wie auch Verdelunas Vater. Und dann umarmte der General
Verdeluna
mit kräftigen Griff, ganz so als wäre sie einer seiner Kameraden. Und
dann
erzählte er ihr, wie einmal ein Soldat ihn, als er verwundet war, stundenlang
auf seinen Schultern aus der Gefahrenzone heraus getragen hatte. Als der General
ein
kleines Kästchen mit einem Medaillon zum Vorschein holte, und dabei sagte: "Madame,
dies ist alles, was ich habe, von dem unbekannten Soldaten, der mich durch die
Nacht getragen hat," wurde Verdeluna sofort klar, dass es das Medaillon
der Heiligen Therese war.
Das Medaillon, was ihre Mutter ihrem Vater gegeben
hatte !
Der junge Leutnant, den Verdelunas Vater im russischen Feldzug gerettet hatte
war niemand anderes als der alte General, der nun ihr Nachbar war !!! Verdeluna
rannte im Eiltempo in ihre Wohnung hinunter um den Brief ihres Vaters zu holen.
Als
sie ihn dem General zeigte, zitterte er voller Emotionen und tiefer Erkenntlichkeit.
Ganze Jahre der gegenseitigen Abneigung schmolzen wie Schnee in der Sonne dahin,
und Verdeluna fühlte sich, als ob sie noch einmal mit ihrem geliebten Vater
zusammen
sitzen würde.
Es gibt eine Kette, die uns alle miteinander verbindet, meint Sandokan weise.
Eine Kette des Gefühls und der Rührung, und wenn wir nur fähig
wären, sie zu sehen - wir würden alle Brüder sein.
Der General brachte seinen erlesensten Portwein auf den Tisch, der war nur für
ganz furchtbar spezielle Gelegenheiten, und er prostete Verdeluna feierlich zu.
- "Ihr
Vater ist nicht mehr hier, Madame, aber seine Tochter kann auf mich zählen,
wann immer es nötig sein wird !"
Sogar Sandokan, der hartgesottene Pirat der Sieben Weltmeere, ist von Gefühlen völlig überwältigt,
und Verdeluna muss sich erstmal wieder ein wenig erholen...
Rai-Zusammenfassung:
- "Die Heilige Therese" - Verdeluna entdeckt, durch das kleine Medaillon
der Heiligen Therese, dass der geheimnisvolle Soldat, der das Leben des Generals
rettete, ihr Vater war...
- "Santa Teresa" - Verdeluna scopre, attraverso la medaglietta di Santa
Teresa, che il misterioso soldato che salvò la vita al Generale era suo
padre...
#131
- 10. März 2008
- Story in Bearbeitung -
Rai-Zusammenfassung:
- "Die Drei Weisen" - Sandokan wird auf der Galeone von Fliegenden
Fischen angefallen, weil er zwischen den Sternen segelte, und dann erinnert er
sich daran, wie er zusammen mit Yanez nach Belgien ging um Schokolade zu kaufen.
- "I tre saggi" - Sandokan attacca al galeone dei pesci volanti per
navigare
tra le stelle, poi racconta di quando andò in Belgio con Yanez a comprare
cioccolata.
#130 - 7. März 2008
- Story in Bearbeitung -
Rai-Zusammenfassung:
- "Gemeinsames Eigentum" - Böse Überraschung für Verdeluna:
die "alte Windmühle" ist nicht nur das Eigentum von Carlo Torre,
sondern auch von Angela Torre, seiner Schwester, die keinerlei Absicht hat sie
zu verkaufen...
- "Comproprietà" - Brutta sorpresa per Verdeluna: il "vecchio
mulino" non è di proprietà del solo Carlo Torre, ma anche
di Angela Torre, sua sorella, che non ha nessuna intenzione di venderla...
#129 - 6. März 2008
- Story in Bearbeitung -
Rai-Zusammenfassung:
- "Unruhige Geister" - Verdeluna sucht Schutz vor einem heftigen Regenschauer
und bemerkt eine Geisterstimme; Sandokan erinnert sich an seine Begegnung mit
einem Geist und erklärt, dass ein in Loyalität und Treue gelebtes Leben
die Seele rettet.
- "Spiriti inquieti" - Verdeluna si ripara da un acquazzone e sente
la voce di uno spirito; Sandokan ricorda l'incontro con un fantasma e spiega
che una vita vissuta con lealtà salva l'anima.
#128 - 5. März 2008
- Story in Bearbeitung -
Rai-Zusammenfassung:
- "Restaurant 2" - Valerio entscheidet sich gegen Pedro Miguels Restaurant,
und der verärgerte Pedro Miguel verlässt ihn.
- "Il ristorante 2" - Valerio rinuncia al ristorante di Pedro Miguel,
il quale, offeso, lo lascia.
#127 - 4. März 2008
- Story in Bearbeitung -
Rai-Zusammenfassung:
- "Gewinnen oder Mitmachen" - Sandokan nimmt am jährlichen Wettbewerb
der Sand-Skulpturen teil, und versucht, Verdelunas Bildnis zu modellieren.
- "Vincere o partecipare" - Sandokan partecipa alla gara annuale di
sculture di sabbia, cercando di scolpire l'immagine di Verdeluna.
#126 - 3. März 2008
- Story in Bearbeitung -
Rai-Zusammenfassung:
- "Der Chor der Frösche" - Sandokan hört dem Gesang eines
rot-äugigen Laubfrosches zu; Verdeluna fängt mit den Proben für
Franz Schuberts Messe in Walters Kirche an.
- "Il coro delle rane" - Sandokan ascolta il canto di una raganella
dagli occhi rossi; Verdeluna comincia le prove della messa di Schubert nella
chiesa di Walter. |