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Kabir Bedi in Rudraksh #000
 
"Dies ist die Art Rolle,
nach der ich mein ganzes Leben lang gesucht habe."
Sanjay Dutt über seine Rolle als 'Varun' in Rudraksh
 
RUDRAKSH
 
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andere Titel   Rudraksha
Rudrakash
Werbung   • The Power to Possess
Kategorie   Kino-Film
Genre   Fantasy/übersinnlicher, psychologischer Thriller
Länge   145 Minuten (unsynchronisierte Hindi-Version)
144 Minuten (DVD-Version)
Premiere-Daten   • Indien - 13. Februar 2004
• Grossbritannien - 13. Februar 2004
• Südafrika - 13. Februar 2004
     
PRODUKTION    
Produktionsland   Indien
Produktion   Karma Enterprises
Produktions-Leitung   Sohail Maklai, Nitin Manmohan
ausführender Produzent   Anjali Joshi
Drehbuch   Mani Shankar (Drehbuch, Story und Dialoge)
Musik   MUSIK: Shankar Mahadevan, Loy Mendonsa, Ehsaan Noorani (als Trio Shankar-Ehsaan-Loy)
Hintergrundmusik: Sashi Preetan
TEXTE: Sameer, Arun Bhairav, Mast Alee
GESANG:

TITEL:
     
Choreografie (Tanz)   Vaibhavi Merchant
Choreografie (Action)   Abbas Ali Moghul
Kostümdesign   Rocky S. (für Bipasha Basu)
Naveen Shetty (für Sanjay Dutt, Suniel Shetty)
Anna Singh, Wendell Rodriks, Deepa Chander (für Isha Koppikar)
Anna Singh (für Kabir Bedi, Nigar)
Frisuren   Ralim (für Sanjay Dutt, Suniel Shetty)
Fotografie   T. Surendra Reddy
Nach-Produktion   Bhairav Films, Digital Recording Theatre, Hyderabad (auch Tonaufzeichnung)
Vertrieb   -
Drehorte   Hyderabad, Indien
     
REGISSEUR   Mani Shankar (auch SFX Design und Leitung)
     
BESETZUNG   Sanjay Dutt (Varun)
Suniel Shetty (Bhuria)
Bipasha Basu (Dr. Gayatri)
Isha Koppikar (Lali, Bhurias Freundin)
Raj Zutshi (Geisteskranker)
Virendra Saxena (Wächter)
Ashok Kumar (Inspektor auf Sri Lanka)

Amitabh Bachchan (Erzählerstimme)

NEBENROLLEN
Agnes Darenius (Suzy)
Tanya, Venessa, Ashina (Research-Assistentinnen)
Vinay Varma (Swamiji)
T. Varalakhsmi (alte Frau mit Arthritis)
Prakash Mehta (Marwari Seth)
Alice (Marwari Ehefrau)
Zeeshan (Marwari Diener)
Pramod Sharma (Barbesitzer)
Nigar Khan (Bartänzerin)
Altaf, Ravi Kabra, Shaikh Salam (Streitende in Bar)
Javed (Karatemeister)
Omer, Sayed, Nayeem, Rashid, Zeshan, Latif, Babloo, Ahmed, Murtaza (Karateschüler)
Prasad (Händler)
Sachin (Anstaltsarzt)
Tino Wreth (US Botschaftsangestellter)
Banerjee (Rechtsanwalt)
VasuDev (Unter-Inspektor)
Vijay Raju (Randalierer auf Sri Lanka)
GuruRaj (2. Inspektor auf Sri Lanka)
Parvez (leitender Archäologe)
Parminder Singh, Farhan, Steve (Archäologen in Ausbildung)
Takshin (Mumbai Gangster)
Tammana (1. Fernsehkünstler)
Suresh Ghera (Anwalt des TV Künstlers)
Altaf Basha (Randalierer in Mumbai)
Taher (Opfer in Mumbai)
     
INHALT   Varun (Sanjay Dutt) besitzt paranormale Kräfte und setzt sie positiv ein, zum Beispiel um Menschen zu helfen, die Schmerzen haben und krank sind.
Dr. Gayatri (Bipasha Basu), eine amerikanische Wissenschaftlerin, untersucht mit ihrem Team paranormale Begebenheiten usw. und sucht nach wissenschaftlich erklärbaren Ursachen. Sie befasst sich auch mit Schwarzer Magie und anderen uralten geheimnisvollen Ritualen. Sie führt hierzu Experimente in mehreren Ländern durch, so reist die Wissenschaftlerin und ihr Team aus den USA auch nach Indien.
Als Dr. Gayatri von Varun und seiner aussergewöhnlichen Gabe erfährt, will sie ihn natürlich als ihr Studienobjekt benutzen. Damit ist Varun einverstanden.
Bei den wissenschaftlichen Experimenten, die mit Varun durchgeführt werden, trifft er auf eine bösartige starke Kraft, die mit ihm kämpft. Diese unbekannte Macht kommt aus der Vergangenheit zu ihm und gehört zur Sage einer aussergewöhnlichen Rudraksh*.
Der Legende nach kann dieses besondere Rudraksh-(Saat-)Korn Menschen in eine andere Lebensform verändern. Diese spezielle Rudraksh-Bohne verwandelt ihren Besitzer in ein (beinahe all-)mächtiges Superwesen.
Varun versucht zwar, sich den bösartigen Kräften zu entziehen, fühlt sich jedoch gleichzeitig unwiderstehlich zu ihnen hingezogen.
Varun begibt sich so auf eine Reise voller Gefahren, um das Geheimnis der Rudraksh zu ergründen.
Seine Nachforschungen bringen ihn sogar schliesslich zu den schneebedeckten Bergen des Himalaya und zu den Palastruinen des mythologischen Königs Ravan der Ramayana Sage, dem mächtigen furchtbar bösen Herrscher des uralten mythischen Reiches von Lanka...


Mani Shankar's Rudraksh basiert auf Teilen des alten indischen Ramayana Mythos, der den Konflikt zwischen Gut und Böse symbolisiert, in dem das Gute schliesslich gewinnt.
Im Film gibt es viele Sanskrit-Zitate.

Der 145 Minuten lange Film (gesehen in der unsynchronisierten Hindi-Version) spielt hauptsächlich im Mumbai des Jahres 2004, einige Szenen in Sri Lanka und an den Hängen des Himalaya (aber auch einige Flashbacks nach anderen Zeiten und Orten).

Rudraksh hat 73 (laut manchen Quellen 75) Minuten voll komplizierter Spezialeffekte, meist Duell-Szenen, Fantasy-Orte, Flashback-Sequenzen und einstürzende Uraltbauten mit Styropor Gewölbesteinen à la Indiana Jones.
Die titelgebende einzigartige Rudraksh ist ein bohnenförmiges Saatkorn (siehe unten: Die Tränen des Gottes Shiva oder unter "R" wie Rudraksh in der A BIS Z RUBRIK.
Diese besondere Rudrakshbohne übt unermessliche Kraft aus auf Diejenigen, die sie besitzen und gleichzeitig gibt sie ihrem Besitzer übermenschliche Kräfte um Andere zu beherrschen und zu kontrollieren.
Während einer archäologischen Palast-Ausgrabung auf Sri Lanka, kommt die dort gefundene Rudraksh in den Besitz von Bhura (Suniel Shetty), der daraufhin zusammen mit seiner schönen Gespielin Lali (Isha Koppikar) versucht, ausgehend von angezettelten politischen Unruhen in Mumbai, die Welt unter seine Herrschaft zu zwingen. Ganz besonders abgesehen hat er es auf den parapsychologisch begabten Varun, den nicht mehr ganz taufrischen Helden, gespielt von Sanjay Dutt.
Varun, an seiner Seite die amerikanische (echt ?) Wissenschaftlerin Dr. Gayatri (Bipasha Basu), sucht Hilfe und spirituelle Unterstützung bei Kabir, der einen kurzen aber sehr beeindruckenden Szenenauftritt als Varuns Vater hat.
Danach reist das Heldenpaar zum Ort der Ausgrabung auf Sri Lanka, um dort das Rätsel um die besondere Rudrakshbohne zu lösen. Nachdem die spärlich bekleidete Heldin und ihr Team kichernder Assistentinnen in einer Höhle verschüttet wurden, befreit Varun die Möchtegern-Lara-Crofts aus ihrer misslichen Lage, indem er einfach ein paar Felsbalken hoch- und weg-beamt - und viele Fantasy-Szenen später ist die Bühne endlich frei für eine letzte Konfrontation mit Shetty's azur-blau-äugigem Bösewicht.
Die berühmten stechend blauen Augen des Spaghetti-Western Helden Terence Hill wirken dagegen wie ein missglückter erster Versuch...
Und...Achtung, schon wieder sehr viel Ecktschen !
Apropos Augen - es gibt sehr viel Produktwerbung im Film, aber eine Kontaktlinsen-Firma hätte wohl auch gern mitgemischt - die Bösewichte sind sofort an ihren knallblauen oder tiergrünen Augen zu erkennen - und sogar die Augen von Mr.Good-Guy Varun werden reptilgrün in der letzten Szene, als er sich zum ersten Mal die bösartige Macht der Rudraksh aneignet, um so seinen Erzfeind Bhuria sozusagen von innen heraus zu besiegen.
     
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KABIR BEDI DETAILS    
Kabirs Rolle   Kabir spielt die kleine, aber wichtige Rolle des ''Pandit Ved Bushan', eines geheimnisvollen Tantra-Meisters mit übersinnlichen Kräften in diesem Film.
Kabirs Make-Up-Artist   Raju Khan
Kabirs Personal Assistant   Liyakat Hussain
Kabirs Auftritt   Die gute Nachricht: Kabir spielt seine Rolle als good-guy Vater des Helden Varun prima !
Die schlechte Nachricht: Er stirbt in seiner ersten Filmszene nach wenigen Minuten !
Kabir hat seinen ersten Auftritt erst ungefähr eine Stunde nach Filmbeginn (unsynchronisierte 145-Minuten-Version in original Hindi).
Kabir sieht genau so aus, wie ein Guru wohl auszusehen hat:
Er ist eine spektakuläre Mischung aus gütigem Weihnachtsmann und gefährlichen Märchenzauberer oder Freizeit-Alchemist.
Er trägt ein langes, wallendes, orangerotes Gewand mit gelbem langen Schal (siehe Filmfotos).
Sein sehr langes grauweisses Haar und ebenso grauweisser langer Bart (Attribute, die ihn als weisen Guru auszeichnen), sowie wuchtige buschige Augenbrauen, an denen man bestimmt eine Strickjacke aufhängen könnte, tragen dazu bei, dass man auf den ersten Blick nur wenig Kabir in dieser sehr imposanten Gestalt erkennt.
Seine äussere Erscheinung in Rudraksh lässt übrigens stark denken an Kabirs Rolle des gealterten Herrschers Shah Jahan in TAJ MAHAL.AN ETERNAL LOVE STORY.
Aber als Varuns Vater zum ersten Mal zur Begrüssung seiner Gäste spricht, lässt die wohlklingende Stimme, die auch zum Beispiel in ANITA AND ME so sehr beeindruckend war, keinen Zweifel aufkommen: Auch die kleine Rolle als Varuns Vater beinhaltet wieder 'ganz viel Kabir' !
Kabirs Stimme ist so wundervoll wie immer, und man könnte sich keinen besseren Bilderbuch-Guru wünschen !
"Zauberer" Kabir leuchtet seinen beiden Gästen mit einer Fackel den Weg zur geheimen Bibliothek im Innern seiner grossen Residenz.
Im mit Büchern und Symbolen vollgepackten Studierzimmer beantwortet Kabir ihnen einige Fragen, die sie wegen des geheimnisvollen Murmelns eines scheinbar Geisteskranken in einer Anstalt in Mumbai haben.
Dazu benutzt Kabir, wie eigentlich Alle im Film, den Laptop-Computer einer bekannten Obstmarke - seine traditionell für seherische Zwecke verwendete Kristallkugel ist vielleicht gerade in der Reinigung.
Aber schon in der 8. Minute seines ersten Auftritts im Film hat 'Vater' Kabir eine grandiose, minutenlange Sterbeszene in den Armen seines verzweifelten Sohnes !
Der abgrundtief böse Bhuria (Suniel Shetty) hatte sich in eine alles vernichtende Todesmaschine in Form einer schwarzen Nebelwolke verwandelt, die Guru-Residenz gründlich durcheinander gewirbelt, und ihn tödlich im Bauch verwundet mit einer vielzackigen Wurfwaffe (auch in einem anderen Kabir-Film zu sehen: James Bond's Octopussy !).
Das Geheimnis der 'menschlichen' Nebelwolke lüften die beiden Helden später anhand einer Analyse auf ihrem A***e Computer - auffällige Produktwerbung der bekannten Computer-Firma und anderer bekannter Konsum-Marken findet sich übrigens im ganzen Film.
Aber Kabirs Fans haben nur einige Sekunden Zeit, sich damit abzufinden, dass sein Auftreten in Rudraksh schmerzlich kurz ist - nach zirka zwei Minuten hat Kabir als toter Vater einen weiteren Blitz-Auftritt - typisch Bollywood !
Dann trifft Varun nämlich nochmals auf seinen Vater in einer Art Flashback, einer weiteren Fantasy-Episode in einer sehr bedrohlichen Geisterwelt.
Aufgrund seiner paranormalen Fähigkeiten kann Varun sich in andere Zeiten und Welten versetzen, seine Augen werden rot und er bzw. der Zuschauer reist durch einen roten, wild strudelnden Tunnel durch Zeit und Raum.
Der durch die bösen parapsychologischen Kräfte des Bhura arg gebeutelte Varun erkennt im furchterregenden Land der felsigen Schatten- und Geisterwelt seinen Vater (Kabir), diesmal von Kopf bis Fuss in wallendes Schwarz gekleidet. Sehr beeindruckend !
Er spricht mit seinem Sohn noch ein letztes Mal, bevor er in den endlosen Weiten des höllisch kochenden Totenreichs verschwindet. Laut und verzweifelt ruft der Vater dreimal mit seinen letzten Worten den Namen seines Sohns.

TV Sendungen   wo/wann gibt's Kabir hierin zu sehen ? weltweite TV Daten - aktuell/Archiv
Verwechslungen ?   -
     

Hit !
HIT !
  Rudraksh nimmt Dich mit auf eine spektakuläre Reise durch Raum und Zeit, stürzt jedoch leider schon lange vor seiner Ankunft im Olymp der weltweiten Kinoerfolge ab.
Wenn Dich interessiert, was Bollywood aus dem für das indische Kino ungewöhnliche Thema der Parapsychologie und des Übernatürlichen macht, ist der Film trotz mancher Mängel sehr unterhaltsam und sehenswert !
Hier fehlen die Klischees der Bollywood-Filme: Junge trifft Mädchen, komische Einlagen des verhätschelten kleinen Neffen der Grossfamilie, stundenlange Massenballetts, Tanzen um Bäume oder Liebespaare, die singend hinter Büschen verschwinden.
Dies ist kein Bollywood-Film sondern ein Film der indischen Filmindustrie - ein Unterschied, der in Zukunft noch eine wichtige Rolle, auch was Kabirs Karriere betrifft, spielen wird.
     

Mist !
FLOP !
  Okay, der Film basiert auf einem alten Mythos, und alles dreht sich dauernd um übernatürliche Kräfte, daher ist die Wirklichkeit vielleicht nicht so wichtig...
Aber warum sind die "realistischen" Szenen im Film nicht ein klitzekleines bisschen glaubwürdiger ?
Hübsche weibliche US-Wissenschaftler verrichten ihre Untersuchungen im grauen Labor-Alltag nicht unbedingt in Hot Pants oder Strandkleidung, und selten wurde Wissenschaft im Film so sehr vereinfacht dargestellt. (Auch in Kabirs Film THE HERO gab es solche Vereinfachungen, die ein heutzutage gut informiertes Kinopublikum nicht akzeptiert.)
Möglicherweise war die Version, die ich heute am Kinopremiere-Tag (13. Februar 2004) in England sah, schlecht geschnitten, denn viele Szenenwechsel waren viel zu abrupt um glaubwürdig zu sein.
Besonders störend war die schlechte Tonsynchronisation - der Film wurde in Sound-Studios in Hyderabad nachsynchronisiert, wie oft in der indischen Filmindustrie. (Um mit den qualitativ hohen Ansprüchen des weltweiten Absatzmarktes Schritt zu halten, werden neuerdings jedoch immer mehr Filme mit Original-Sound vom Drehort gedreht.)
Durch den später produzierten Sound war die Geräuschkulisse in Rudraksh oft nicht simultan mit den Bewegungen/Geräuschen der Schauspieler auf der Leinwand.
Die aufwendigen Spezial-Effekt-Szenen sind oft so wenig überzeugend, dass es dem Zuschauer ziemlich egal ist, wer wie wann siegt. Oft wären weniger Effekte und vor allem eine spannendere Erzählstruktur besser gewesen.
Neu entwickelte Techniken der computergesteuerten Spezialeffekte kann man in manchen Kampfszenen bewundern, in denen gleichzeitig Slow-Motion neben Real-Time Bewegungsabläufen in einer einzigen Kamera-Einstellung gezeigt werden.
Eine der Zweikampf-Szenen spielt sich auf einem grossen, runden, hohen Fels-Plateau in einer Art Zwischenwelt ab; sehr vorhersehbar gibt's dann eine dramatische Szene am Rand... Das Plateau sieht aus wie eine überdimensionale Garten-Sonnenuhr.
Für unfreiwillige Komik sorgt auch eine Beziehungs-Szene zwischen den beiden Helden. Varun nimmt an Dr. Gayatri auf deren Bitte hin eine Heilmassage vor. Laut stöhnend windet sie sich völlig übertrieben unter seinen heilenden Händen. Diese Szene wurde vor wenigen Stunden auch schon in ersten Kritiken zur Filmpremiere in Indien als unpassend empfunden, allerdings schlagen einige männliche Filmkritiker andere Töne an...
In der fulminanten Kampfszene am Ende des Films, einem an sich ziemlich konventionellen Duell zwischen Varun und Bhuria, benutzt Bhuria seine teuflische Macht um sich selbst in vier einzeln kämpfende Klone zu verwandeln. Aber anstatt die dadurch entstehende taktische Überlegenheit zu nutzen, warten alle vier Bösewichte artig ab, bis sie an der Reihe sind, um vom Helden bearbeitet zu werden.
     

Kurz-Kritik
KURZ-KRITIK
  Kabirs Zauberbohne Rudraksh ohne Wirkung !
Fazit, in Abwandlung eines Zitats aus dem Film:
Es ist ein multidimensionales Hologramm in Form eines Saatkorns, Baby, und Kabir ist 'drin !!!
     
Diskussion   Film mit anderen Fans diskussieren
     
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4 Bollywood films screened at IIFA - 16. Mai 2003
Sanjay Dutt gets exemption - 21. Januar 2003
Sanjay Dutt on a spiritual journey - 22. Juli 2002

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Bipasha Basu - Information, Bilder, Wallpapers, Screensavers
Rudraksh - Vorabbesprechung #1
Rudraksh - Vorabbesprechung #2
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Rudraksh - 9 Filmbilder/Downloads
Rudraksh - 10 Filmbilder/Downloads
     
INFORMATION - KURZ-INFOS
*Rudraksh - die Tränen des Gottes Shiva
Rudraksh ist eine Zusammenfügung der beiden Worte 'rudra' und 'aksha'.
'Rudra' kommt aus dem Sanskrit und bedeutet 'weinen', es ist auch der Urname des Gottes Shiva, wie er in den Schriften der Veda vorkommt.
'Aksha' bedeutet 'Auge'.
Der Sage nach, weinte Rudra/Shiva beim Anblick der von den Menschen erbauten Metropole Tripura (dreifache Stadt), die das göttliche Gleichgewicht zwischen der Erde, der Atmosphere und dem Himmel störte.
Dann nahm er seinen Bogen und beschoss mit seinen Pfeilen die dreifache Metropole um sie zu zerstören.
Als die göttliche Träne zur Erde fiel, verwandelte sie sich in eine Rudraksh Pflanze, botanischer Sortenname Elaeocarpus.
Rudraksh bezeichnet heutzutage sowohl den Strauch/Baum wie auch die heiligen Saatkörner, denen gutartige magische Kräfte zugeschrieben werden.
Die bohnenartigen Körner werden zu Ketten und anderem Schmuck verarbeitet und am Körper getragen. Durch das Singen/Sprechen von Mantras werden die guten Kräfte der Rudraksh aktiviert und beschützen ihren Träger vor Unheil, Sünden usw.
(Vergl. hierzu Ähnlichkeiten/Unterschiede zum katholischen Rosenkranz oder griechischen 'worry beads'.)
'Mukhis' werden die Einkerbungen auf den Bohnen genannt, ihre Anzahl spielt eine grosse Rolle in der religiösen Verwendung der Rudraksh Saat.
Besonders Bohnen mit nur einer einzigen Einkerbung, die sogenannten 'one mukhi rudraksh', besitzen eine grosse Wirksamkeit.
Vor dem Tragen wird die Rudraksh mit Milch, geklärter Butter oder Öl gereinigt.
Rudraksh Bohnen gehören angeblich zum wirksamsten religiösen Schmuck des Hinduismus.
Die Yogis von Indien und dem Himalaya tragen schon seit Jahrtausenden die Bohnen(-ketten), auch 'Tränen des Gottes Shiva' genannt.
Sie haben nicht nur magische Kräfte sondern symbolisieren auch Gottes Erbarmen mit der menschlichen Unzulänglichkeit.
In der Mitte des Rudraksh Filmposters ist eine dunkelbraune Rudraksh Bohne, in ein filigranes Schmuckstück eingebettet, zu sehen.
INFORMATION - INHALT
• Der Film soll einige atemberaubende Spezial-Effekte haben.
• Presseberichten zufolge sind die Szenen mit Spezial-Effekten sogar insgesamt 75 Minuten lang - ein Rekord in der indischen Kino-Geschichte !
• Rudraksh endet mit einem spektakulären Höhepunkt.
• Wie oft in indischen Filmen, hat auch Rudraksh zwei Paare in den Hauptrollen als Gegenpole: auf der Seite der Helden spielen Sanjay Dutt und Bipasha Basu, ihnen gegenüber spielen Suniel Shetty und Isha Koppikar.
INFORMATION - PERSONEN
• Die Stars Sanjay Dutt und Kabir kennen einander gut: sie spielten schon zusammen u.a. in MAINE DIL TUJHKO DIYA (2002), KSHATRIYA (1992) und YALGAAR (1992).
INFORMATION - PRODUKTIONS-KALENDER
»21. Januar 2003 - Ein Gerichtshof in Bombay erlaubt Sanjay Dutt, Hyderabad bis zum 1. Februar 2003 zu besuchen, um dort Szenen für Rudraksh zu drehen.
»28. März 2003
- Sanjay Dutt kehrt nochmals nach Hyderabad zurück um neue Szenen zu drehen.
»ungefähr 12. April 2003 - 10 Filmspulen sind nun fertiggestellt.
»ungefähr 1. Mai 2003 - 14 Filmspulen sind gedreht.
»16. Mai 2003 - Rudraksh ist unter den vier Filmen, die zum ersten Mal einem internationalen Publikum vorgestellt werden sollen - am Vorabend der I.I.F.A. Awards im Auditorium des Monte Casino Complexes in Johannesburg, Südafrika.
»17. Mai 2003 - Die Kino-Premiere des Films ist für den 15. August 2003 geplant.
»17. Juni 2003 - Kabir ist heute in Hyderabad zu notwendigen weiteren (Nachproduktions-) Arbeiten an Rudraksh.
»10. Juli 2003 - Die Premiere war vom August zum September verschoben, da noch Arbeiten an den Spezialeffekten vorgenommen werden mussten. Heute wurde bekannt gegeben, dass der Film nun am 3. Oktober 2003 Premiere haben wird. Rudraksh wird gleichzeitig in drei Orten auf der Welt in Gala-Premieren gezeigt werden: Premiere-Galas sind in London, England, Südafrika und auch in Pune, Indien geplant - dort hat Nitin Manmohan, einer der beiden Produzenten, ein Multiplex-Kino.
»Anfang September 2003 - Premiere soll mittlerweile erst am 19. Dezember 2003 sein. Viele andere Grossbudgetfilme kommen im November und Dezember auch in die (indischen ) Kinos kommen und werden mit Rudraksh konkurrieren. Obendrein kommt am gleichen Tag der Rudraksh Premiere ein weiterer Film mit Sanjay Dutt, dem Hauptdarsteller in Rudraksh, in die Kinos ! Sanjay Dutt spielt sehr unterschiedliche Rollen in den beiden neuen Filmen. Im Film mit dem Titel Plan spielt Sanjay Dutt 'Moosabhai', eine Art 'warmherzig komische Mafia-Type', im spannenden Rudraksh ist er 'Varun', ein Mensch mit übersinnlichen Kräften.
»Ende Dezember 2003 - Rudraksh Premiere soll am 30. Januar 2004 sein.
»Anfang Januar 2004 - Die Premiere von Rudraksh ist nun geplant am 6. Februar 2004.
»13. Februar 2004 - Heute ist Kinopremiere von Rudraksh in Indien, Grossbritannien und in der Republik Südafrika (in den Städten Cape Town, Johannesburg und Kwazulu-Natal). 

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